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Unsere Leistungen Hier finden Sie viele nützliche Informationen rund um das Thema Gesundheit

Impfungen

    • Ab 6. Lebenswoche:

      • 1. Rota Impfung
    • nach mindestens 4 Wochen:

      • 2. Rota Impfung
    • weitere 4 Wochen:

      • 3. Rota Impfung
    • 2–12 Monat:

      • 1. DTP-HIB-HBV-IPV (6 x Impfstoff) + Pneumokokken. Abstand mind . 8 Wochen 2x
      • ab 4 Monaten Meningokokken B, 2x mind. 8 Wochen (keine Kassenleistung)
    • Ab 13 Monate:

      • 1.MMR und Meningokokken ACWY empfohlen (keine Kassenleistung)
        Alternativ Meningokokken C (Kassenleistung)
      • nach 6 Wochen: 3. Impfung 6x und 3. Pneumokokken
      • nach 4 Wochen: 2. MMR, 1.Varicellen
      • nach mindestens 6 Wochen: 2. Varicellen und Meningokokken B (keine Kassenleistung)
    • Ab 36 Monaten:

      • 1.FSME
      • nach mindestens 4 Wochen: 2.FSME
      • nach mindestens 9 Monaten: 3.FSME
    • Ab 60 Monate:

      • DTP und IPV
    • Ab 6. Lebensjahr:

      • Auffrischimpfung FSME (mindestens 3 Jahre nach der letzten FSME Impfung)
    • Ab 9. Lebensjahr:

      • 1.Impfung gegen Papillomaviren
      • Nach mindestens 6 Monaten: 2. Impfung
    • Ab 12 Lebensjahr:
      • Auffrischimpfung:
      • Hepatitis B
      • Diphterie
      • Tetanus
      • Pertussis
      • Polio
      • Meningokokken B (keine Kassenleistung), empfohlen wenn keine Impfung in den ersten Lebensjahren erfolgt ist
    • Impfplan als PDF downloaden
    • Pneumokokken - Impfung:

      • ab 60. Lebensjahr
      • Personen mit Immundefizienz (z.B. Diabetes, Rheumatische Arthritis)
      • Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma oder COPD)
    • Gürtelrose

      • ab 60.Lebensjahr (2 Impfungen im Abstand von 2 Monaten)
      • Personen mit Grunderkrankung oder Immunschwäche ab 50.Lebensjahr
    • Tetanus-Diphterie-Pertussis-Polio

      • sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden
    • FSME

      • wird bereits ab 3. Lebensjahr empfohlen und sollte alle 5 Jahre aufgefrischt werden
    • Impfplan als PDF downloaden
    • Masern

      Ist eine häufig schwer verlaufende virale Erkrankung, die leicht von Mensch zu Mensch übertragen wird. Sie geht mit hohem Fieber, Husten, Bindehautentzündung und typischen Hautausschlag einher. Häufig treten als Komplikationen Lungen- sowie Mittelohrentzündungen auf.

      Bei etwa 1:1500 tritt eine Hirnhautentzündung auf, die zu bleibenden Behinderungen und auch teilweise zum Tode führen kann.

    • Mumps (Ziegenpeter)

      Ist eine Viruserkrankung die mit Fieber, Kopfschmerzen und einer Schwellung der Speicheldrüsen einhergeht. Bei jedem vierten Mann tritt eine Entzündung der Hoden auf, die zu einer Unfruchtbarkeit führen können. Bei jedem zehnten Erkrankten tritt zusätzlich eine Entzündung der Hirnhäute auf.

      Eine zwar seltene aber typische Komplikation ist ein Hörverlust.

    • Röteln

      Sind eine meist leicht verlaufende Viruserkrankung, die mit Fieber, Hautausschlag und Lymphknotenschwellung einhergeht. Treten Röteln in der Schwangerschaft auf, so kann die Infektion auf den Feten übergeben und Missbildungen an Auge, Ohr, am Herzen, sowie im Gehirn verursachen.

    • Meningokokken

      Sind Bakterien verschiedener Typen, die Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen hervorrufen können, insbesondere bei Kindern unter 4 Jahren und Jugendliche.

      Jedes Jahr erkranken 600 Menschen in Deutschland, ca. 60% an Meningokokken B. Auf die restlichen 40 %verteilen sich fast gleichmäßig die Stämme C, W und Y.

      Nebenwirkung der Impfung:
      Lokale s.o., 6 Wochen keine Salicylsäure haltige Präperate einnehmen sonst Gefahr einer Leber und Hirnerkrankung.

    • Pneumokokken

      Sind häufige Erreger der Mittelohr- und Lungenentzündung. Daneben tritt auch Hirnhautentzündung auf, insbesondere bei Kinder unter 5 Jahren. Jährlich sterben 12000 Menschen an einer Pneumokokken induzierten Erkrankung

    • Die FSME ist eine Viruserkrankung. Der Erreger wird durch den Stich einer infizierten Zecke übertragen. Ca. 3–14 Tage später treten bei 20–30% der infizierten Personen grippeartige Symptome auf. Bei jedem Zehnten kommt es nach einem kurzen Intervall der Beschwerdefreiheit zu einer Entzündung der Gehirnhaut, des Gehirns oder des Rückenmarks, häufig mit Lähmungen, oft mit bleibenden Schäden oder gar tödlichem Ausgang. Das Risiko einer schlecht verlaufenden FSME Erkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter. Eine spezifische Behandlung der Erkrankung ist bislang nicht möglich.

      Nebenwirkungen der Impfung:

      Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) mit Rötung, Juckreiz, Schwellung, äußerst selten auch lebensbedrohliche Reaktionen. Infektionen (Spritzenabszesse) mit evtl. notwendigen Entlastungsschnitt und anschließender Narbenbildung. Verletzungen von Nerven und Gefäßen mit Taubheitsgefühlen und Schmerzen. Fieber in den ersten Tagen nach der Impfung. Verhärtungen (Granulome) im Bereich der Impfstelle.

    • Rotavirus

      Rotaviren verursachen bei Säuglingen und Kleinkindern Durchfälle und Erbrechen, die häufig mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden sind. Sie ist die häufigste Magen-Darm Infektion weltweit. Der Impfstoff enthält fünf lebende Ratavirus-Stämme. Nach Gabe des Impfstoffs bildet der Körper Abwehrstoffe gegen die am häufigsten auftretenden Rotavirus-Typen. Diese helfen vor einer Magen-Darm-Infektion, die durch diese Rotavirus-Typen verursacht wird, zu schützen.

      Nebenwirkungen der Impfung:

      Fieber, Durchfall, Erbrechen, Infektionen der oberen Luftwege, Bauchschmerzen, laufende Nase , Halsschmerzen, Ausschlag. Sehr selten Verengung der Atemwege.

    • Papillomaviren können bei Frauen Gebärmutterhalskrebs hervorrufen. 5000 Neuerkrankungen und 1600 Todesfälle treten jährlich in Deutschland auf. Bei Männern und Frauen verursachen sie häufig Genitalwarzen, seltener Hals und Analkarzinome. Der Impfstoff enthält 9 Papillomaviren (6, 11, 16,18,31,25,45,52 und 58). Dadurch können 80% der Neuerkrankungen vermieden werden. Der Schutz beträgt mindestens 10 Jahre.

      2-Dosen-Impfschema im Alter von 9-14 Jahren (2. Dosis nach mind. 5 Monaten)
      3-Dosen-Impfschema im Alter von 15 Jahren und älter. ( 0-2-6 Monaten )

      Nebenwirkungen der Impfung:

      Schmerz, Schwellung und Rötung an der Einstichstelle. Selten Atembeschwerden und Nesselsucht.

    • Informationen als PDF downloaden
    • Bakterielle Infektionskrankheit. Beginn mit schwerer Halsentzündung an der die Patienten ersticken können. Die Bakterien bilden einen Giftstoff (Toxin), dieses kann zu einer Schädigung u.a. des Herzmuskels, des Zwerchfells, der Nieren und des Gehirns führen. Die Sterblichkeit beträgt auch heute noch ca. 10 Prozent. Jährlich erkrankt ca. eine Person in Deutschland, meist aus Osteuropa importiert.

      Nebenwirkungen:

      Mehr als 10 Prozent: Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, lokale Schwellung und Fieber. Mehr als 1 Prozent: Schreiattacken, Hautausschläge, Magen- Darm Symptome, Kleiner 1 Prozent: Infektion, Beinschwellung, Bronchialverengung Sehr selten: Allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Krampfanfälle und schockähnliche Symptome.

    • Informationen als PDF downloaden
    • Bakterien dringen über Verletzungen in den Körper ein und bilden im Körper ein Toxin (Giftstoff) das zu Muskelkrämpfen (Schluckstörungen, Krämpfe der Atemmuskulatur mit Erstickungsanfällen und der Rückenmuskulatur) führt. Sterblichkeit 10-20 Prozent.

      Nebenwirkungen:

      Mehr als 10 Prozent: Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, lokale Schwellung und Fieber. Mehr als 1 Prozent: Schreiattacken, Hautausschläge, Magen- Darm Symptome, Kleiner 1 Prozent: Infektion, Beinschwellung, Bronchialverengung Sehr selten: Allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Krampfanfälle und schockähnliche Symptome.

    • Informationen als PDF downloaden
    • Toxinproduzierendes Bakterium. Beginnend mit Erkältung nach 1-2 Wochen kommt es zu typischen Hustenanfällen die nicht unterdrückt werden können. Bei Säuglingen kann es zum Atemstillstand kommen. 2 Prozent entwickeln einen Krampfanfall (Gehirnbeteiligung). Sterblichkeit 0,1 Prozent. In Deutschland um die 70.000 Erkrankte/ Jahr.

      Nebenwirkungen:

      Mehr als 10 Prozent: Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, lokale Schwellung und Fieber. Mehr als 1 Prozent: Schreiattacken, Hautausschläge, Magen- Darm Symptome, Kleiner 1 Prozent: Infektion, Beinschwellung, Bronchialverengung Sehr selten: Allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Krampfanfälle und schockähnliche Symptome.

    • Informationen als PDF downloaden
    • Virale Infektionskrankheit die in 99% als harmlose Durchfallkrankheit verläuft. In 1 Prozent befallen die Viren das Nervensystem und verursachen eine schlaffe Lähmung. Bei 10 Prozent der Erkrankten bleiben die Lähmungen bestehen. Krankheitsherde gibt es noch in Indien und vereinzelt in Afrika

      Nebenwirkungen:

      Mehr als 10 Prozent: Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, lokale Schwellung und Fieber. Mehr als 1 Prozent: Schreiattacken, Hautausschläge, Magen- Darm Symptome, Kleiner 1 Prozent: Infektion, Beinschwellung, Bronchialverengung Sehr selten: Allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Krampfanfälle und schockähnliche Symptome.

    • Informationen als PDF downloaden
    • Die Impfung dient der Vorbeugung der echten Virusgrippe (Influenza) und ist besonders für Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 5 Lebensmonat mit erhöhtem Risiko für Komplikationen bei folgenden Erkrankungen zu empfehlen.
      Wer soll sich impfen lassen:

      • Menschen mit Chronische Erkrankungen der Atemwege, des Herzens und Nieren.
      • Menschen mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und andere chron. Stoffwechselerkrankungen; angeborene und erworbene oder therapiebedingte Immunschwäche.

      Nebenwirkungen:

      Lokale Reaktionen: z.B. Rötung, Juckreiz, Schwellung, Schmerzen, kleinflächige Hautblutungen und Verhärtungen treten gelegentlich auf.
      Unverträglichkeiten: Fieber, Übelkeit, Schüttelfrost, Müdigkeit, Muskel und Gelenkschmerzen.

      Diese Reaktionen wurden selten beobachtet:

      Nervenschmerzen, Sensibilitätsstörungen, allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Nervenentzündungen.

    • Informationen als PDF downloaden
    • Seit dem Jahreswechsel 2019/2020 zirkuliert weltweit ein neuartiges Coronavirus SARS CoV2 welches der Erreger der Corona Erkranung ist.
      Zu den häufigsten Krankheitszeichen gehören:

      • trockener Husten
      • Fieber
      • Atemnot
      • vorübergehender Verlust des Geruchs – und Geschmacksinnes

      Nebenwirkungen:

      Lokale Reaktionen: Bei 80 % 2 Tage Schmerzen an der Einstichstelle. Bei 60% Abgeschlagenheit , selten Kopfschmerzen und Schüttelfrost (30%), Gelenkschmerzen (mehr als 20%), vor allem bei jungen Männern selten Herzmuskelentzündung.

    • Informationen als PDF downloaden

Reisemedizin

    • Durch Viren (Flaviviren) verursachte und durch Stechmücken (Tag + Nacht) übertragene Erkrankung. Erkrankung tritt nach 3- 6 Tagen nach Stich auf. Der Erkrankte leidet an Fieber, Gelbsucht und Blutungen, die bei ca 10% in der 2. Krankheitswoche zum Tode führen kann.
      Verbreitungsgebiete sind das tropische Afrika (Nigeria, Kamerun, Kenia, Tansania, u.a.) und Lateinamerika (Brasilien, Kolumbien, Venezuela und Nachbarstaaten).

      Geimpft werden können Kinder ab dem 9.Lebensmonat und bis zum 60. Lebensjahr. Der Impfschutz hält lebenslang und besteht 10 Tage nach der Impfung.

      Nicht geimpft werden sollten Patienten mit Immunschwäche, hochdosierte Kortison- oder Zytostatikatherapie, wie auch Patienten mit Hühnereiweißallergie.

    • Mögliche Nebenwirkungen:

      • Sehr häufig lokale Reaktionen wie Verhärtung oder Hämatom, häufig Kraftlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
      • 1:130.000 starke allergische Reaktionen
      • 1:150.000–250.000 neurolog. Erkrankungen (Hirnhaut und/oder Hirnentzündung)
      • 1:200.00–300.000 vakzine assozozierte Erkrankung (gelbfieberartige Erkrankungen) mit häufiger Todesfolge.
    • Informationen als PDF downloaden
    • Bei der Hepatitis A handelt es sich um eine Leberentzündung. Die Leberentzündung beginnt mit grippeähnlichen oder Magen- Darm- Beschwerden, Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit oder Fieber. Der Urin kann sich braun verfärben, und der Stuhl entfärbt sich. Typisch, aber nicht immer vorhanden ist die Gelbverfärbung von Haut und Augenbindehäuten (Gelbsucht).

      Hepatitis- A- Virus (HAV) wird mit dem Stuhl eines infizierten Menschen ausgeschieden und kann sowohl durch Schmierinfektion auf andren Menschen übertragen werden als auch über verunreinigtes Trinkwasser oder verunreinigte Nahrungsmittel. 20 % aller Muschel im Mittelmehr sind betroffen.

    • Informationen als PDF downloaden
    • Japanische Encephalitis eine durch die abends und nachtaktive Reisfeldmücke (Culex) übertragende Virusinfektion (Flaviviren). Tritt im Südostasiatischen Raum auf. Viele Infizierte erkranken überhaupt nicht. Bei schweren Symptomen treten nach 4– 14 Tagen Fieber, Kopfschmerzen, Hirnhaut und Hirnentzündung auf. Sterblichkeit 20- 50%. Hirnschäden um die 50%.

    • Haltbarkeit des Impfschutzes:

      • Nach einer Woche nach 2. Impfung 97%, 1. Jahr danach 83%, Langzeitstudien bestehen nicht.
    • Informationen als PDF downloaden
    • Japanische Encephalitis eine durch die abends und nachtaktive Reisfeldmücke (Culex) übertragende Virusinfektion (Flaviviren). Tritt im Südostasiatischen Raum auf. Viele Infizierte erkranken überhaupt nicht. Bei schweren Symptomen treten nach 4– 14 Tagen Fieber, Kopfschmerzen, Hirnhaut und Hirnentzündung auf. Sterblichkeit 20- 50%. Hirnschäden um die 50%.

    • Haltbarkeit des Impfschutzes:

      • Nach einer Woche nach 2. Impfung 97%, 1. Jahr danach 83%, Langzeitstudien bestehen nicht.
    • Informationen als PDF downloaden
    • Bakterielle Magen- Darm Erkrankung übertragen durch orale Aufnahme von Erregern (Salmonellen) in Trinkwasser und Nahrungsmittel.
      Symptome: Erbrechen, Durchfall, Fieber, stärkste Bauchschmerzen

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    • Lorem ipsum dolor sit amet consectetur adipisicing elit. In commodi hic vitae amet aperiam, voluptate dolorem ducimus iusto, eaque et distinctio doloremque. Iste earum aspernatur sed quae velit enim assumenda.

    • sind Bakterien verschiedener Typen, die eine Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung hervorrufen können, häufig mit tödlichem Ausgang oder mit bleibenden Schäden.

    • Informationen als PDF downloaden
    • Fieber

      • Paracetamol (für Kinder Paracetamol AL Saft, Kinder ab 30 kg und Erwachsene Paracetamol 500 mg Tbl.)
      • Sonst Ibuprofen Saft bzw. Ibuprofen Tabletten
    • Erbrechen

      • Dimenhydrinat (Vomacur)
      • Vomex 40 mg ab 6 kg
      • Vomex 70 mg ab 15 kg
      • Vomex 150 ab 50 kg
      • Oralpädon Lösung
      • Ondansetron Stada 4 mg Tabletten (bei Tropfenaufenthalt Kinder 4 mg, Erwachsene 8 mg)
    • Durchfall

      • Elektrolyt Lösung (Oralpädon Lösung)
    • Verletzungen

      • PVP Salbe (PVP Salbe AL)
      • Kompressen, 5 x 5 cm, 2 Stück
      • Kompressen, 10 x 10 cm, 2 Stück
      • Leukoplast, 2,5 cm x 5 m, 1 Stück
      • Elastische Binden, 6 cm x 4 cm, 2. Stück
      • Pflaster
    • Insektenstiche

      • Antiallergsiches Gel (z.B. Fenistil Gel)
    • Allergische Reaktionen:

      • Antiallergicum
      • Kinder zwischen 1 und 2 Jahren: Fenistil Tropfen 3x 10–15 Tropfen täglich
      • Kinder ab 2 Jahren: Desloratadin Saft bzw. Tabletten
    • Offene Wunden

      • Wunde gut mit Wasser auswaschen
      • anschließend PVP AL Salbenverband.
    • Sonnenschutz:

      • Sonnencreme (Ladival SF 50)
    • Tropen:

      • Ciprofloxacin AL Tabletten. (ab 8 Jahre)
      • vor 8 Jahre Amoxi Clavulan Saft
    • Inhalt Reiseapotheke als PDF downloaden

Vorsorge (U)-Untersuchungen

    • Neugeborenen Erstuntersuchung mit dem APGAR Schema
    • Wichtig: Gute Atmung, Herztätigkeit, keine schweren Missbildungen
    • Neugeborenen Basisuntersuchung durch Kinderarzt, s.o. aber auch leichtere Störungen werden hier erkannt
    • Hörtest zum Ausschluß einer Innenohrschwerhörigkeit. Beratung der Eltern
    • Der Stoffwechseltest ( TSH Guthrie Test) wird durchgeführt. (Galatosämie, Phenylketonurie, Homozystinurie, Hypothyreose)
    • U2-Empfehlungen als PDF downloaden
    • Kopf wird abgehoben in Bauchlage, Augen verfolgen Gegenstand Spielt mit eigenen Fingern, lächelt spontan
    • 1. Impfung (Impfbuch) Hexavac, Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Hämophilus, Kinderlähmung und Hepatitis B. Impfung gegen Pneumokokken und empfehlenswert auch gegen Meningokokken
    • Sichere Kopfkontrolle, dreht von Rücken in Bauchlage. Vokalisiert wenn angesprochen
    • Greift nach Gegenständen (Hand- Augen- und Mundexploration)
    • Freut sich über Zuwendung
    • Ernährung: Beginn mit Zufüttern. Säuglingen dürfen alles essen, ausser Honig und eingeschränkte Menge an Kuhmilch
    • Augenscreening empfohlen
    • Freies Sitzen, Krabbeln, fremdelt, versteht nein
    • Selbstständiges Hochziehen zum Stehen
    • 3 sinnbezogene Worte
    • Zeigt Zuneigung und Abneigung
    • Kann alleine trinken
    • Versteht wenn man es lobt oder tadelt
    • Wichtig: Hodenlage bei Jungen
    • Zahnpflege: fluoridhaltige Zahncreme, keine zusätzliche Fluoridgabe
    • Ernährung: Kind kann ab 12 LM alles essen
    • Freies Laufen, bückt sich nach Gegenständen
    • Kann Treppen gehen, hockt sich zum Spielen hin
    • Versteht und befolgt einfache Aufträge
    • Kurze Sätze
    • Verteidigt seinen Besitz
    • cave: Grundimpfungen abgeschlossen
    • Wichtig: Augenuntersuchung
    • Freies Laufen, bückt sich nach Gegenständen
    • Kann Treppen gehen, hockt sich zum Spielen hin
    • Versteht und befolgt einfache Aufträge
    • Kurze Sätze
    • Verteidigt seinen Besitz
    • cave: Grundimpfungen abgeschlossen
    • Wichtig: Sehvermögen, Motorik
    • Kann Treppen freihändig mit Beinwechsel gehen
    • Erzählt Erlebnisse, erkennt Primärfarben
    • Sucht Kooperation und Freundschaft mit Gleichaltrigen
    • Detailliertes Rollenspiel
    • Sind tagsüber sauber
    • Sehtest, Farbentest, Hörtest, Urintest
    • Kann auf einem Bein hüpfen
    • Aussprache praktisch fehlerfrei
    • Hält sich an die Spielregeln
    • gerichtete Aufmerksamkeit
    • "6 Teile Mensch"
    • Erkennung von Haltungsschäden, Seh- und Hörfehlern
    • Entwicklungs- und Verhaltensstörung die oft erst nach Schuleintritt erkennbar werden
    • Erkennung von Haltungsschäden, Seh- und Hörfehlern, Entwicklungsstörunge nund Schulleistungsproblemen
    • Beratung von Medienkonsum
    • Sexualität
    • Verhütung
    • Drogen
    • Alkohol
    • Impfstatus
    • Erkennung von Stoffwechselerkrankungen
    • Sexualität
    • Verhütung
    • Drogen
    • Alkohol
    • Impfstatus
    • Cholesterinerhöhung

Ernährung

    • Muttermilch ist die beste Nahrung in den ersten 6 Lebensmonaten. Das Kind sollte angelegt werden, wenn es hungrig (Hungerzeichen: Finger oder Hand im Mund) ist oder schreit. In den ersten 4–6 Wochen kann dies zwischen 6–12 x pro Tag sein. Ein gutes Zeichen für genügend Muttermilch ist, wenn das Neugeborene mindestens 2 x täglich Stuhlgang hat. Ab der 6 Woche reduziert sich die Stillhäufigkeit (4- 8 x täglich) und auch Stuhlfrequenz kann sich auf bis zu 1 x wöchentlich reduzieren. Stilldauer die ersten 6 Lebensmonate.
    • Wenn Stillen nicht möglich ist, dann Pre Nahrung (z.B. Beba Start)
    • Bei Allergien der Eltern oder Geschwister Rücksprache halten mit dem Kinderarzt
    • Nahrungsmenge beträgt etwa 150 ml/kg/Tag.
    • Kann Prinzip ab dem 6.Monat alles essen. Mit Aussnahme von Honig und eingeschränkt auch Kuhmilch (200ml) wegen dem hohen Anteil an Calcium und Phosphat in der Kuhmilch. Wenn möglich nur kleine Mengen Kochsalz. Kein Meiden oder späte Einführung allergener Beikost (z.B. Fisch oder Ei). Keine Allergiereduktion!!! Häufiger Gemüse- und Obstwechsel fördert das Gourmet Bewußtsein. Gluteneinführung (Weizen und Roggen) in kleinen Mengen in der Stillzeit, dadurch wird das Zöliakie und Diabetes mellitus Risiko gesenkt.
    • Wöchentlich Fisch wegen Omega 3 Fettsäuren (wichtiger Baustein für das zentrale Nervensystems
    • Gemeinsames Essen mit Familienmitglieder stärkt die familiäre Bindung.
    • Die Kinder können jetzt jedes Nahrungsmittel einnehmen. Wichtig häufig kleine Obst- und Gemüseportionen über den Tag geben. Verzicht auf Fläschchen. Besser aus einem Plastikbecher Wasser trinken lassen.
    • abendliches Zähneputzen mit linsengroßer Portion Säuglingszahncreme (mit Fluorid 500 Einheiten) ab dem 1. Zahn
    • ab dem 2 Lebensjahr 2 x täglich mit einer Kinderzahncreme
    • ab dem 16. - 18. Lebensmonat Vorstellung beim Kinderzahnarzt
    • keine Fluoretten geben.

Krankheiten

    • Ihr Kind hat eine Magendarm-(mit-Erbrechen) bzw. Darminfekton (nur Durchfall). Hervorgerufen durch Viren, Bakterien oder aber Toxine. Die Therapie ist stets die gleiche.
    • Therapie bei Erbrechen (Emesis)

      Säuglinge ab 8 kg Vomex A 40 mg, Kinder ab 15 kg Vomex A 70 mg, ab 14 Jahre und Gewicht über 56 kg Vomex A 150 mg bzw Ondansetron 8mg

      Zäpfchen. Nach ½ Stunden Elektrolyt-Lösung (Beutel in 200 ml Wasser auflösen) oder Tee geben s.u.:

      • 1 Tasse dünnen Schwarz-, Kamille- oder Fencheltee
      • 1 Prise Salz
      • 1 Teel. Traubenzucker
    • Unter 1. Jahr:

      • Einen Teel. alle 2- 5 Minuten von der Lösung/ Tee geben
    • Über 1. Jahr:

      • Einen Eßlöffel bzw. schluckweise Lösung/ Tee alle 2–5 Minuten geben
    • Nach 1–2 Stunden:

      • Trinkmenge auf 40–50 ml (1/2 Teeglas) alle 20–30 Minuten erhöhen
      • Nach weiteren 1–2 Stunden wieder freies Trinken, also insges. 4–6 Stunden Nahrungspause
    • Diätplan für Kinder über einem Jahr:

      6 Stunden nur obige Lösung/ bzw. Tee trinken lassen, danach vorsichtige Diätbeginn mit Salzstangen, dann s. u.

      • Frühstück:

      • Brezeln, Laugenbrötchen, Zwieback, Toast, keine Butter
      • Mittags:

      • Spaghetti mit Tomatensauce, Karotten, Kartoffelpüree (mit Wasser angemacht), Reis, gekochtes Hühnchen, Reisbrei
      • Zwischen durch:

      • Bananen zerdrückt, Äpfel zerrieben
      • Wichtig:

      • Mindestens für 4 Tage Keine frische Milch, nichts fettiges (Wurst, fettes Fleisch) nichts blähendes
      • Achtung:

      • Anhaltendes Erbrechen, auffallend schläfrig oder kein Urin in den letzten 6 Stunden abgesetzt unbedingt Kinderarzt oder Kinderklinik aufsuchen!!!!!!!
      • Diätplan als PDF downloaden
    • siehe auch FSME unter "Impfungen"
    • Hirnnervenlähmung, u.a. Häufigkeit: Übertragungsrisiko nach Zeckenstich bei ca 4-4,5%. In den ersten 24 Stunden nach Zeckenstich kommt es meist nicht zur Übertragung.
      Quelle: Prof. Dr. H. Nentwich: Monatschrift Kinderheilkunde (4/2011)S. 368-372: Diagnostik der Lyme Borreliose
    • Ihr Kind hat sich am Kopf verletzt. Die neurologische Untersuchung in unserer Sprechstunde war unauffällig und Ihr Kind muss nicht stationär im Krankenhaus überwacht werden. Da bei Kopfverletzungen Symptome erst nach einem zeitlichen Abstand zum Unfall auftreten können, müssen Sie Ihr Kind in den nächsten 48 Stunden genau beobachten

    • Das Kind muss immer von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden. Es darf nicht alleingelassen werden.

      • In der Nacht wecken Sie bitte Ihr Kind 2 -3 mal auf, um zu sehen, ob Ihr Kind reagiert, es die Augen öffnet und sich Ihnen zuwendet.
      • Ihr Kind sollte in den folgenden Tagen kein Fernsehen oder Computer spielen, als Alternative können Sie Ihrem Kind ein Buch vorlesen.
      • Sie müssen keine besondere Diät einhalten.
    • Alarmzeichen bestehen, wenn ihr Kind:

      • erbricht oder über zunehmende Übelkeit klagt (bei Säuglingen: Kind trinkt nicht mehr gut).
      • schlapp, schläfrig und teilnahmelos erscheint.
      • über Sehstörungen (Doppelbilder, Verschwommen sehen) klagt.
      • verwirrt erscheint, Sie nicht erkennt oder nicht weiß, wo es ist.
      • beim schlafen nicht geweckt werden kann.
      • stärker werdende, starke Kopfschmerzen angibt. Säuglinge und Kleinkinder werden zunehmend unleidlich und schreien ohne Pause.
    • Wenn Sie eines oder mehrere dieser Zeichen bemerken, müssen Sie mit Ihrem Kindsofort in die Klinik gehen, es ist wichtig, dass Sie die Anweisungen genau befolgen.

    • Merkblatt als PDF downloaden

Tipps & Info

    • Konsilarischer Kinderarzt der St. Anna Klinik
    • Sonographie (Ultraschall)
    • EKG (Elektrokardiographie)
    • Lungenfunktion
    • Allergietests
    • Hörtests (Tympanometrie, Tonschwellenanchiometrie und Otoakustische Emissionen)
    • Eigenes Labor (Blutbild, CRP, Blutsenkung, Blutzucker und Urin)
    • Krankengymnastik
    • Reisemedizinische Beratung