Ist eine häufig schwer verlaufende virale Erkrankung, die leicht von Mensch zu Mensch übertragen wird. Sie geht mit hohem Fieber, Husten, Bindehautentzündung und typischen Hautausschlag einher. Häufig treten als Komplikationen Lungen- sowie Mittelohrentzündungen auf.
Bei etwa 1:1500 tritt eine Hirnhautentzündung auf, die zu bleibenden Behinderungen und auch teilweise zum Tode führen kann.
Ist eine Viruserkrankung die mit Fieber, Kopfschmerzen und einer Schwellung der Speicheldrüsen einhergeht. Bei jedem vierten Mann tritt eine Entzündung der Hoden auf, die zu einer Unfruchtbarkeit führen können. Bei jedem zehnten Erkrankten tritt zusätzlich eine Entzündung der Hirnhäute auf.
Eine zwar seltene aber typische Komplikation ist ein Hörverlust.
Sind eine meist leicht verlaufende Viruserkrankung, die mit Fieber, Hautausschlag und Lymphknotenschwellung einhergeht. Treten Röteln in der Schwangerschaft auf, so kann die Infektion auf den Feten übergeben und Missbildungen an Auge, Ohr, am Herzen, sowie im Gehirn verursachen.
Sind Bakterien verschiedener Typen, die Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen hervorrufen können, insbesondere bei Kindern unter 4 Jahren und Jugendliche.
Jedes Jahr erkranken 600 Menschen in Deutschland, ca. 60% an Meningokokken B. Auf die restlichen 40 %verteilen sich fast gleichmäßig die Stämme C, W und Y.
Nebenwirkung der Impfung:
Lokale s.o., 6 Wochen keine Salicylsäure haltige Präperate einnehmen sonst Gefahr einer Leber und Hirnerkrankung.
Sind häufige Erreger der Mittelohr- und Lungenentzündung. Daneben tritt auch Hirnhautentzündung auf, insbesondere bei Kinder unter 5 Jahren. Jährlich sterben 12000 Menschen an einer Pneumokokken induzierten Erkrankung
Die FSME ist eine Viruserkrankung. Der Erreger wird durch den Stich einer infizierten Zecke übertragen. Ca. 3–14 Tage später treten bei 20–30% der infizierten Personen grippeartige Symptome auf. Bei jedem Zehnten kommt es nach einem kurzen Intervall der Beschwerdefreiheit zu einer Entzündung der Gehirnhaut, des Gehirns oder des Rückenmarks, häufig mit Lähmungen, oft mit bleibenden Schäden oder gar tödlichem Ausgang. Das Risiko einer schlecht verlaufenden FSME Erkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter. Eine spezifische Behandlung der Erkrankung ist bislang nicht möglich.
Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) mit Rötung, Juckreiz, Schwellung, äußerst selten auch lebensbedrohliche Reaktionen. Infektionen (Spritzenabszesse) mit evtl. notwendigen Entlastungsschnitt und anschließender Narbenbildung. Verletzungen von Nerven und Gefäßen mit Taubheitsgefühlen und Schmerzen. Fieber in den ersten Tagen nach der Impfung. Verhärtungen (Granulome) im Bereich der Impfstelle.
Rotaviren verursachen bei Säuglingen und Kleinkindern Durchfälle und Erbrechen, die häufig mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden sind. Sie ist die häufigste Magen-Darm Infektion weltweit. Der Impfstoff enthält fünf lebende Ratavirus-Stämme. Nach Gabe des Impfstoffs bildet der Körper Abwehrstoffe gegen die am häufigsten auftretenden Rotavirus-Typen. Diese helfen vor einer Magen-Darm-Infektion, die durch diese Rotavirus-Typen verursacht wird, zu schützen.
Fieber, Durchfall, Erbrechen, Infektionen der oberen Luftwege, Bauchschmerzen, laufende Nase , Halsschmerzen, Ausschlag. Sehr selten Verengung der Atemwege.
Papillomaviren können bei Frauen Gebärmutterhalskrebs hervorrufen. 5000 Neuerkrankungen und 1600 Todesfälle treten jährlich in Deutschland auf. Bei Männern und Frauen verursachen sie häufig Genitalwarzen, seltener Hals und Analkarzinome. Der Impfstoff enthält 9 Papillomaviren (6, 11, 16,18,31,25,45,52 und 58). Dadurch können 80% der Neuerkrankungen vermieden werden. Der Schutz beträgt mindestens 10 Jahre.
2-Dosen-Impfschema im Alter von 9-14 Jahren (2. Dosis nach mind. 5 Monaten)
3-Dosen-Impfschema im Alter von 15 Jahren und älter. ( 0-2-6 Monaten )
Schmerz, Schwellung und Rötung an der Einstichstelle. Selten Atembeschwerden und Nesselsucht.
Bakterielle Infektionskrankheit. Beginn mit schwerer Halsentzündung an der die Patienten ersticken können. Die Bakterien bilden einen Giftstoff (Toxin), dieses kann zu einer Schädigung u.a. des Herzmuskels, des Zwerchfells, der Nieren und des Gehirns führen. Die Sterblichkeit beträgt auch heute noch ca. 10 Prozent. Jährlich erkrankt ca. eine Person in Deutschland, meist aus Osteuropa importiert.
Mehr als 10 Prozent: Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, lokale Schwellung und Fieber. Mehr als 1 Prozent: Schreiattacken, Hautausschläge, Magen- Darm Symptome, Kleiner 1 Prozent: Infektion, Beinschwellung, Bronchialverengung Sehr selten: Allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Krampfanfälle und schockähnliche Symptome.
Bakterien dringen über Verletzungen in den Körper ein und bilden im Körper ein Toxin (Giftstoff) das zu Muskelkrämpfen (Schluckstörungen, Krämpfe der Atemmuskulatur mit Erstickungsanfällen und der Rückenmuskulatur) führt. Sterblichkeit 10-20 Prozent.
Mehr als 10 Prozent: Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, lokale Schwellung und Fieber. Mehr als 1 Prozent: Schreiattacken, Hautausschläge, Magen- Darm Symptome, Kleiner 1 Prozent: Infektion, Beinschwellung, Bronchialverengung Sehr selten: Allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Krampfanfälle und schockähnliche Symptome.
Toxinproduzierendes Bakterium. Beginnend mit Erkältung nach 1-2 Wochen kommt es zu typischen Hustenanfällen die nicht unterdrückt werden können. Bei Säuglingen kann es zum Atemstillstand kommen. 2 Prozent entwickeln einen Krampfanfall (Gehirnbeteiligung). Sterblichkeit 0,1 Prozent. In Deutschland um die 70.000 Erkrankte/ Jahr.
Mehr als 10 Prozent: Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, lokale Schwellung und Fieber. Mehr als 1 Prozent: Schreiattacken, Hautausschläge, Magen- Darm Symptome, Kleiner 1 Prozent: Infektion, Beinschwellung, Bronchialverengung Sehr selten: Allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Krampfanfälle und schockähnliche Symptome.
Virale Infektionskrankheit die in 99% als harmlose Durchfallkrankheit verläuft. In 1 Prozent befallen die Viren das Nervensystem und verursachen eine schlaffe Lähmung. Bei 10 Prozent der Erkrankten bleiben die Lähmungen bestehen. Krankheitsherde gibt es noch in Indien und vereinzelt in Afrika
Mehr als 10 Prozent: Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, lokale Schwellung und Fieber. Mehr als 1 Prozent: Schreiattacken, Hautausschläge, Magen- Darm Symptome, Kleiner 1 Prozent: Infektion, Beinschwellung, Bronchialverengung Sehr selten: Allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Krampfanfälle und schockähnliche Symptome.
Die Impfung dient der Vorbeugung der echten Virusgrippe (Influenza) und ist besonders für Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 5 Lebensmonat mit erhöhtem Risiko für Komplikationen bei folgenden Erkrankungen zu empfehlen.
Wer soll sich impfen lassen:
Lokale Reaktionen: z.B. Rötung, Juckreiz, Schwellung, Schmerzen, kleinflächige Hautblutungen und Verhärtungen treten gelegentlich auf.
Unverträglichkeiten: Fieber, Übelkeit, Schüttelfrost, Müdigkeit, Muskel und Gelenkschmerzen.
Nervenschmerzen, Sensibilitätsstörungen, allergische Reaktionen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn und Rückenmark), Nervenentzündungen.
Seit dem Jahreswechsel 2019/2020 zirkuliert weltweit ein neuartiges Coronavirus SARS CoV2 welches der Erreger der Corona Erkranung ist.
Zu den häufigsten Krankheitszeichen gehören:
Lokale Reaktionen: Bei 80 % 2 Tage Schmerzen an der Einstichstelle. Bei 60% Abgeschlagenheit , selten Kopfschmerzen und Schüttelfrost (30%), Gelenkschmerzen (mehr als 20%), vor allem bei jungen Männern selten Herzmuskelentzündung.
Durch Viren (Flaviviren) verursachte und durch Stechmücken (Tag + Nacht) übertragene Erkrankung. Erkrankung tritt nach 3- 6 Tagen nach Stich auf. Der Erkrankte leidet an Fieber, Gelbsucht und Blutungen, die bei ca 10% in der 2. Krankheitswoche zum Tode führen kann.
Verbreitungsgebiete sind das tropische Afrika (Nigeria, Kamerun, Kenia, Tansania, u.a.) und Lateinamerika (Brasilien, Kolumbien, Venezuela und Nachbarstaaten).
Geimpft werden können Kinder ab dem 9.Lebensmonat und bis zum 60. Lebensjahr. Der Impfschutz hält lebenslang und besteht 10 Tage nach der Impfung.
Nicht geimpft werden sollten Patienten mit Immunschwäche, hochdosierte Kortison- oder Zytostatikatherapie, wie auch Patienten mit Hühnereiweißallergie.
Bei der Hepatitis A handelt es sich um eine Leberentzündung. Die Leberentzündung beginnt mit grippeähnlichen oder Magen- Darm- Beschwerden, Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit oder Fieber. Der Urin kann sich braun verfärben, und der Stuhl entfärbt sich. Typisch, aber nicht immer vorhanden ist die Gelbverfärbung von Haut und Augenbindehäuten (Gelbsucht).
Hepatitis- A- Virus (HAV) wird mit dem Stuhl eines infizierten Menschen ausgeschieden und kann sowohl durch Schmierinfektion auf andren Menschen übertragen werden als auch über verunreinigtes Trinkwasser oder verunreinigte Nahrungsmittel. 20 % aller Muschel im Mittelmehr sind betroffen.
Japanische Encephalitis eine durch die abends und nachtaktive Reisfeldmücke (Culex) übertragende Virusinfektion (Flaviviren). Tritt im Südostasiatischen Raum auf. Viele Infizierte erkranken überhaupt nicht. Bei schweren Symptomen treten nach 4– 14 Tagen Fieber, Kopfschmerzen, Hirnhaut und Hirnentzündung auf. Sterblichkeit 20- 50%. Hirnschäden um die 50%.
Japanische Encephalitis eine durch die abends und nachtaktive Reisfeldmücke (Culex) übertragende Virusinfektion (Flaviviren). Tritt im Südostasiatischen Raum auf. Viele Infizierte erkranken überhaupt nicht. Bei schweren Symptomen treten nach 4– 14 Tagen Fieber, Kopfschmerzen, Hirnhaut und Hirnentzündung auf. Sterblichkeit 20- 50%. Hirnschäden um die 50%.
Bakterielle Magen- Darm Erkrankung übertragen durch orale Aufnahme von Erregern (Salmonellen) in Trinkwasser und Nahrungsmittel.
Symptome: Erbrechen, Durchfall, Fieber, stärkste Bauchschmerzen
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sind Bakterien verschiedener Typen, die eine Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung hervorrufen können, häufig mit tödlichem Ausgang oder mit bleibenden Schäden.
Zäpfchen. Nach ½ Stunden Elektrolyt-Lösung (Beutel in 200 ml Wasser auflösen) oder Tee geben s.u.:
Ihr Kind hat sich am Kopf verletzt. Die neurologische Untersuchung in unserer Sprechstunde war unauffällig und Ihr Kind muss nicht stationär im Krankenhaus überwacht werden. Da bei Kopfverletzungen Symptome erst nach einem zeitlichen Abstand zum Unfall auftreten können, müssen Sie Ihr Kind in den nächsten 48 Stunden genau beobachten
Wenn Sie eines oder mehrere dieser Zeichen bemerken, müssen Sie mit Ihrem Kindsofort in die Klinik gehen, es ist wichtig, dass Sie die Anweisungen genau befolgen.